Schöne Aussichten: die flyeralarm Ruder-Bundesliga macht erstmalig Station in Duisburg Neben Weltmeisterschaften, Deutschen Meisterschaften und vielen weiteren nationalen und internationalen Titelkämpfen macht nun erstmals auch die flyeralarm Ruder-Bundesliga Station auf der Wedau-Regattabahn, um ihre Tagessieger zu ermitteln. Im Saison-Kalender 2012 wird Duisburg die dritte Etappe, sodass bereits Vorentscheidungen für das Gesamtklassement möglich-, wenngleich bei der prognostizierten Leistungsdichte nicht unbedingt zu erwarten sind.
Starke HeimkulisseDie beiden Achter mit Duisburger Beteiligung wollen ihren Heimvorteil nutzen. Neben dem Bundesliga-Urgestein des Rhein-Ruhr-Achters in der 2. Bundesliga der Männer will auch der neuformierte Frauenachter in der 1. Liga beim Heimspiel Flagge zeigen. Beide Teams hoffen auf reichlich lautstarke Unterstützung ihrer Fans. Die beiden erfolgreichen Teams des Crefelder RC können ebenfalls auf zahlreiche Unterstützung hoffen, liegt hier Stammsitz nur wenige Kilometer von der Regattabahn in Duisburg entfernt.
Die Regattabahn Duisburg-WedauAus einem Baggersee wurde eine Sportstätte von Weltruf: die Regattabahn des Sportparks Duisburg. Eingeweiht wurde sie im Jahre 1935 durch eine Ruderregatta. Seitdem ist die Strecke kontinuierlich ausgebaut und verbessert worden. Anfang der 70er Jahre entschloss man sich zum Bau eines Windschutzdammes, der dem sportlichen Wert der Anlage zugute kam.
Zu den Kanu-Weltmeisterschaften 1979 wurde die Anlage im Zielbereich völlig neu gestaltet. Das ehemalige Regattahaus auf der Ostseite der Bahn wurde zum Bundes- und Landesleistungszentrum für den Kanurennsport ausgebaut.
An die Stelle des alten Zielturms traten fünf neue Bootshallen. Der neue Zielturm steht jetzt auf der Westseite der Regattabahn und ist Teil der ebenfalls neuen Tribüne. In den vier Etagen des Turmes gibt es genügend Platz für die Organisation großer Veranstaltungen. Die Regattabahn ist insgesamt 2.180 Meter lang und 120 Meter breit.
Die Wassertiefe beträgt 7 bis 10 Meter. Alle technischen Installationen befinden sich auf dem modernsten Stand. Die Tribüne bietet Sitzplätze für 2.468 Zuschauer, wovon 580 Plätze überdacht sind. Der Pressearbeitsraum und die Ökonomie sind gleich nebenan. 8.000 Zuschauer können die Regatten von den Stehplätzen vor der Tribüne und vom anschließenden Windschutzdamm aus verfolgen.
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