01.09.2011 | Nachbericht Hamburg | RC Germania Düsseldorfzurück

Frauenachter: Ohne Ampel, ohne Schwert, aber glückliches Ende

Der fünfte Lauf der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) in Hamburg hatte für die Athleten vom RuderClub Germania Düsseldorf (RCGD) seine Höhen und Tiefen. Es endete positiv.
Frauenachter: Ohne Ampel, ohne Schwert, aber glückliches Ende
RC Germania Düsseldorf
Der RCGD-Frauenachter stieg mit Platz acht im Zeitfahren recht gut in den Renntag ein. Doch direkt am Start gab es schon das erste Problem. Die Ampelanlage am Start funktionierte in den ersten etwa drei Rennen des Tages nicht. Schlagfrau Maren Derlien reagierte unvorbereitet auf die Stimme des Starters. Üblicherweise hätte die rote Ampel und zum Start das grüne Licht leuchten müssen. Mit einer nur wenige Zehntelsekunden besseren Zeit hätte man mit einer besseren Platzierung und optimaleren Ausgangsposition beginnen können. Das zweite Problem folgte wenig später. Ein Stein, ungesehen unter der Wasseroberfläche, riss das Schwert des Bootes ab. Heike Hoffmann vom BBG Bootsbau Berlin half spontan mit dem Einbau eines neuen Schwertes, so konnte Steuermann Julius Engel das Boot wieder gerade über die Strecke steuern.
Später qualifizierte sich der Achter für das Halbfinale um Platz neun bis zwölf. Aufgrund der knappen Halbfinalniederlage gegen Dresden ruderten die Düsseldorferinnen in das Finale um Platz 11/12. Dort trafen sie auf Osnabrück (punktgleicher Tabellenverfolger) und konnten mit dem Sieg Tageselfter werden und damit erfolgreich Tabellenplatz zehn halten.