07.07.2011 | Vorbericht Muensterzurück

Hamburger Ruderachter auf Bundesliga-Kurs

Zweite Etappe der flyeralarm-Ruder-Bundesliga in Münster
Hamburger Ruderachter auf Bundesliga-Kurs
Alsterachter Hamburg beim Saisonauftakt in Frankfurt
Das zweite Wettkampfwochenende der Ruder-Bundesliga steht vor der Tür und mit dabei sind vier Achter aus Hamburg. Nach dem Auftakt in Frankfurt vor fünf Wochen führen die Frauen vom Alsterachter aus der RG Hansa Hamburg überraschend die Tabelle an und wollen versuchen, den Platz zu verteidigen. Die Männer-Achter des Hamburger und Germania Ruderclubs und vom Ruderclub Favorite Hammonia sowie der zweite Frauenachter von der Rudergesellschaft Hansa Hamburg wollen sich nochmal steigern.

So hat die Mannschaft sich die Mannschaft des Hamburger und Germania Ruderclubs für das kommende Wochenende verstärkt. Moritz Schlichting hat bisher in der U23-Nationalmannschaft trainiert und will jetzt Sprintregatten fahren. Allerdings fehlen allen noch ein paar Achter-Trainingseinheiten auf dem Wasser, denn ein Teil der Mannschaft hat sich bis zur vergangenen Woche intensiv auf die Königliche Regatta in Henley vorbereitet. Trainer Ralf Bockelmann ist dennoch zuversichtlich, dass die Mannschaft ihre Wettkampstärke ausspielen kann und sich im oberen Drittel der Tabelle platzieren wird. Seit dem Auftakt in Frankfurt belegt der Club Platz sechs der Tabelle.

Nicht ganz so erfolgreich gestartet ist der Achter vom Nachbarverein, der RC Favorite Hammonia. Der Zweitliga-Aufsteiger hat zwar im Zeitvergleich die sechstschnellste Zeit in einem Rennen in Frankfurt errudert, am Ende hat es aber nur für Platz  12 gereicht. Das soll in Münster anders werden. Hier wollen Die Ruderer in die erste Tabellenhälfte vorstoßen. Dazu wurde noch mal umbesetzt und der Kader verkleinert. So sollen viele Tauschaktionen verhindert werden und Ruhe ins Boot kommen. Gleich im ersten Rennen treffen die beiden Hamburger Männer-Boote aufeinander.

Die Frauen der Hansa Hamburg sind vorsichtig mit ihren Prognosen. Der Alsterachter kann mit Platz eins in der Tabelle nicht mehr besser werden, ruderisch waren die Frauen zufrieden mit ihrer Leistung in Frankfurt. Allerdings sind sie die Gejagten und damit in keiner leichten Rolle. Hinzu kommt, dass es für das kommende Wochenende einige Schwierigkeiten bei der Besetzung gibt. Einige Ruderinnen müssen ihre angestammte Seite im Boot wechseln. Außerdem kann keine der beiden Co-Schlagfrauen mitrudern, Trainer Michael Spörcke ist ebenfalls zeitlich verhindert. „Das wird nicht leicht für uns. Aber leicht wäre ja auch langweilig,“ gibt Teamchefin Sina Ingber die Devise raus. „Wir wollen das Beste aus der Situation machen und freuen uns auf den Wettkampf. Wenn wir mit uns zufrieden sind, dann ist die Platzierung fast egal!“

Ganz so locker kann es der zweite Achter aus der Hansa nicht sehen, denn die Mannschaft ist beim Auftakt noch unter den Erwartungen geblieben. Platz 16 und drei Punkte – das können und wollen die Frauen des Hansasprinters besser machen. Die letzten Wochen haben sie genutzt und höhere Schlagzahlen geübt, um schneller vom Start wegzukommen.  „Wir wollen unsere Trainingsleistung routinierter abrufen und damit hoffentlich etwas mehr ins Mittelfeld vorrücken." Ziel wäre eine Platzierung um Platz 12 herum.