02.09.2011 | RC Germania Düsseldorf | Vorbericht Krefeldzurück

Überfälliger Umbruch im Männerachter zu spät für 2011?

Das Saisonfinale der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) wird für den Männerachter des Ruderclub Germania Düsseldorf zur Bewährungsprobe und Bewerbung für das kommende Jahr zugleich.
Überfälliger Umbruch im Männerachter zu spät für 2011?
RC Germania Düsseldorf
Wenn am kommenden Samstag um 9:04 Uhr die Startampel auf dem Elfrather See in Krefeld das erste mal von Rot auf Grün springt, geht es für den Männerachter des RC Germania Düsseldorf beim letzten Lauf der flyeralarm Ruder-Bundesliga mehr als nur um Sieg oder Niederlage. Hier möchte sich eine erst kürzlich neu gebildet Mannschaft als Team beweisen und nicht nur sportlich für ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga empfehlen. "Auf dem Wasser müssen wir zunächst zwar noch kleine Brötchen backen und uns wie zuletzt in Hamburg Rennen für Rennen steigern, doch durch den neuen Mannschaftgeist drum herum, sind wir überzeugt, dass dies langfristig der bessere Weg zum Erfolg ist", erklärt Teamleiter und Aushilfs-Steuermann Jan Lehmann. "Besser als nur acht individuell starke Ruderer" fügt er noch hinzu. Nach zuletzt sehr schwachen Ergebnissen gab es beim letzten Lauf zwar nur eine kleine Steigerung in der Saisontabelle von 13 auf 12, doch stimmte dies alle Beteiligten sehr positiv und bestätigte, dass der Umgang untereinander im Mannschaftssport mindestens genau so wichtig ist, wie physische Stärke. "Diese neue Stärke wollen wir jetzt auch in Bootsgeschwindigkeit umsetzen", so der noch 17-jährige, neue Schlagmann Jan Ladleif. Dies wird auch nötig sein, angesichts der prekären Situation im Abstiegskampf!
Trotzdem freut sich der Männerachter auf diese schwere Aufgabe:
"Das ist fast ein Heimspiel für uns und wir hoffen auf jede Menge "Germanen" am Ufer!"