„Die Vereine haben die RBL mittlerweile in großer Anzahl als Plattform entdeckt, den Rudersport wieder zeitgemäß für die jugendliche und jung gebliebene Zielgruppe sowie den Zuschauern zu präsentieren. Der olympische Sport ist selbstverständlich auch weiterhin immens wichtig, aber die Bundesliga stellt das viel zu lange vermisste Format dar, mit dem die mühsam ausgebildeten Nachwuchskräfte im Vereine gehalten werden können. Ein frisches Eventformat mit elektronischer Clubmusik hat dazu geführt, dass die ersten das Achter-Rudern wieder als Lifestyle und Lebensgefühl empfinden“, so Sportmanager Budde über den Bundesliga-Boom der letzten Jahre.
Die Bundesliga ist zwar noch kein allgemeiner Trendsport, aber auf jeden Fall ein fühlbarer Trend im Rudersport, der viele neue Sportler in den Sport lockt und, als positiven Nebeneffekt, auch viele ehemalige Athleten zurück in die Clubs holt, die schon lange als verloren galten. In der Saison 2011 werden an die 200 aktive und ehemalige Kadersportler eine ruderische Qualität und Quantität in die Bundesliga bringen, die in Europa ihresgleichen sucht. Und auch der Nachwuchs drängt mittlerweile in die Bundesliga. Die Nachfragen nach einer eigenen Junioren-Liga, die den jungen Athleten ein attraktives Rennformat als Ergänzung zum 2000-Meter-Mitteldistanz-Rudern anbietet, häufen sich.
Wo so viel Dynamik, Energie und Emotion entstehen, werden natürlich auch die Sponsoren und Partner aus der Wirtschaft vermehrt angelockt. Auch dies ist ein positiver Trend, dass die Vermarktung der einzelnen Teams sukzessiv voranschreitet und der Rudersport als attraktive Plattform für den Transport der einzelnen Unternehmensideen genutzt wird.