Name: flyeralarm
URL: www.flyeralarm.de
eMail: info(at)flyeralarm.de
| 22.12.2011 | Marie-Cathérine Arnold | zurück |
Die Ruderweltmeisterin
Leichtathletik, Turnen, alles ganz nett. Marie-Cathérine Arnold orientierte sich im Jahr 1999 um. An Rudern geht seitdem bei ihr kein Weg vorbei. In diesem Jahr holte die 20-Jährige vom Hannoverschen Ruder-Club bereits ihr drittes Gold bei Weltmeisterschaften. Im Juli bei der U-23-WM in Amsterdam ruderte sie im Doppelvierer sogar zum Weltrekord. Zuvor hatte sie die Junioren-WM im Doppelvierer 2008 und im Doppelzweier 2009 gewonnen. Arnold studiert im dritten Semester Geowissenschaften an der Leibniz-Uni Hannover. Kürzlich erhielt sie mit sechs weiteren Ruderern ein Stipendium für zwei Semester, finanziert von der NP-Sportstiftung.
1. Auf welche Leistung sind Sie stolz?
Natürlich auf den WM-Titel. Wir haben schnell zusammengefunden, obwohl wir nur eineinhalb Wochen vorher gemeinsam trainieren konnten. Wir hätten uns einfach mit Gold begnügen können. Aber wir haben weiter gekämpft und sind Weltrekord gerudert.
2. Was macht für Sie den Reiz Ihrer Sportart aus?
Rudern ist sehr vielseitig, man ist viel draußen. Es ist sowohl Einzel- als auch Teamsport. Und ich habe gehört, dass Rudern sehr gesund sein soll (lacht).
3. Wie feiern Sie Siege?
Meistens im kleinen Rahmen mit der Mannschaft auf dem Zimmer. So wars bei der WM. Wir haben Sekt getrunken und Karten gespielt, ganz leise, weil nebenan andere aus dem Team am nächsten Tag noch einen Wettkampf hatten.
4. Ihre bitterste Niederlage?
2009, als ich bei der Rangliste krank im Einer an den Start gegangen bin. Ich bin nur Dritte geworden, das ganze Jahr über war ich die Schnellste gewesen. Hätte ich gewonnen, hätte ich weiter im Einer fahren dürfen.
5. Wie viele Stunden trainieren Sie in der Woche?
20 Stunden bestimmt. Neben dem Rudern noch zwei- bis dreimal die Woche Krafttraining, ein- bis zweimal Laufen. Wir spielen auch mal Fußball oder fahren im Winter Langlauf.
6. Was machen Sie an einem trainingsfreien Tag?
Schlafen, aufräumen, den Haushalt führen, mit Freunden treffen. Alles, wozu man sonst keine Zeit hat.
7. Mit welchem Sportler würden Sie gern mal essen gehen?
Mit Olaf Tufte, Einer-Fahrer aus Norwegen, zweifacher Olympiasieger. Der ist Landwirt und kommt ohne spezifisches Training aus.
8. Welchen Titel wollen Sie unbedingt noch holen?
Olympiagold, die Bootsklasse ist mir egal. 2016 wäre die erste Chance.
9. Was ist Ihre beste Eigenschaft?
Ich bin sehr ehrgeizig. Ich will immer die Beste sein. Auch in der Uni. Wenn da jemand besser ist, wird mehr gelernt.
10. Warum sollen die Leser Sie wählen?
Weil Rudern eine Randsportart ist. Und weil ich mir den Hintern aufreiße für diesen Sport. Umfang und Belastung sind sehr groß.

Natürlich auf den WM-Titel. Wir haben schnell zusammengefunden, obwohl wir nur eineinhalb Wochen vorher gemeinsam trainieren konnten. Wir hätten uns einfach mit Gold begnügen können. Aber wir haben weiter gekämpft und sind Weltrekord gerudert.
2. Was macht für Sie den Reiz Ihrer Sportart aus?
Rudern ist sehr vielseitig, man ist viel draußen. Es ist sowohl Einzel- als auch Teamsport. Und ich habe gehört, dass Rudern sehr gesund sein soll (lacht).
3. Wie feiern Sie Siege?
Meistens im kleinen Rahmen mit der Mannschaft auf dem Zimmer. So wars bei der WM. Wir haben Sekt getrunken und Karten gespielt, ganz leise, weil nebenan andere aus dem Team am nächsten Tag noch einen Wettkampf hatten.
4. Ihre bitterste Niederlage?
2009, als ich bei der Rangliste krank im Einer an den Start gegangen bin. Ich bin nur Dritte geworden, das ganze Jahr über war ich die Schnellste gewesen. Hätte ich gewonnen, hätte ich weiter im Einer fahren dürfen.
5. Wie viele Stunden trainieren Sie in der Woche?
20 Stunden bestimmt. Neben dem Rudern noch zwei- bis dreimal die Woche Krafttraining, ein- bis zweimal Laufen. Wir spielen auch mal Fußball oder fahren im Winter Langlauf.
6. Was machen Sie an einem trainingsfreien Tag?
Schlafen, aufräumen, den Haushalt führen, mit Freunden treffen. Alles, wozu man sonst keine Zeit hat.
7. Mit welchem Sportler würden Sie gern mal essen gehen?
Mit Olaf Tufte, Einer-Fahrer aus Norwegen, zweifacher Olympiasieger. Der ist Landwirt und kommt ohne spezifisches Training aus.
8. Welchen Titel wollen Sie unbedingt noch holen?
Olympiagold, die Bootsklasse ist mir egal. 2016 wäre die erste Chance.
9. Was ist Ihre beste Eigenschaft?
Ich bin sehr ehrgeizig. Ich will immer die Beste sein. Auch in der Uni. Wenn da jemand besser ist, wird mehr gelernt.
10. Warum sollen die Leser Sie wählen?
Weil Rudern eine Randsportart ist. Und weil ich mir den Hintern aufreiße für diesen Sport. Umfang und Belastung sind sehr groß.
| von: sl |
| weitere Infos rund um den Rudersport auf www.rudern.de | zurück |
Bilder zum Artikel





















