01.09.2011 | RTHC BAYER Leverkusen | Pressemitteilungzurück

Große Erwartungen schlechtes Ergebnis

Am vergangenen Wochenende versammelte sich der Rennzirkus der flyeralarm Ruder-Bundesliga an dem vielleicht attraktivstem der sechs Rennstrecken, auf der Hamburger Binnenalster.
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 Leider spielte das Wetter bis auf die letzten Renndurchgänge nicht mit und war für viele Zuschauer sicherlich ein Hindernis sich die packenden Duelle der Achter auf der 260 Meter langen Rennstrecke anzuschauen. Doch das Wetter sollte nicht der einzige Wehrmutstropfen für die Recken vom Pred8oars Achter bleiben. Gute Ergebnisse in den jüngsten Trainingseinheiten und ein durchweg harmonisches Gefüge im Boot, ließen die Ruderer um den Mannschaftsführer Hauke Skoda nicht zu unrecht darauf hoffen die eher enttäuschenden Ergebnisse der letzten RBL-Durchgänge auf zu bessern. "Unsere Zeiten in den letzten Trainings waren ausgezeichnet, ich denke da können wir dieses Mal ein paar andere Boote in die Schranken weisen" (Hauke Skoda). Doch leider sollte alles ganz anders kommen. Schon im Zeitfahren (Time Trails) kamen die Leverkusener nicht über einen mäßigen dreizehnten Platz hinaus. Im darauf folgenden Rennen mussten sich die Acht Ruderer und die Steuerfrau in ihrem besten Rennen des Tages, trotz guter Leistung, dem Emscher Hammer geschlagen geben. Auch im dritten Rennen war das Glück nicht auf Leverkusener Seite. Mit nur einer Zehntel Sekunde Rückstand musste man sich den Ruderern aus der sächsischen Hauptstadt geschlagen geben. Im Halbfinale bekam es das Leverkusener Boot mit den Lokalmatadoren der Fari Hamburg zu tun. Wiederum fanden die Ruderer ihren Rhythmus nicht und sahen sich nach einer weiteren Niederlage gegen das nächste Nordteam der Bremer wieder. Nun zum ersten Mal auf der Rennbahn 1 zeigte sich das Team an diesem verregneten Renntag von seiner starken Seite und gewann das letzte Rennen deutlich mit über einer halben Bootslänge. Es bleibt ab zu warten wie sich der Achter beim letzten Lauf der Flyeralarm Ruder-Bundesliga folgende Woche in Krefeld präsentieren kann.
Eine letzte Frage drängte sich dem Laien, sowie dem Ruderer bis zuletzt auf: "Ich finde es seltsam, dass auf Bahn 2 kein Boot zu gewinnen scheint." (Zuschauer). Ob die Rennbahn 2, auf der die Leverkusener bis auf das letzte Rennen gelost wurde, wirklich ein Nachteil war, wird nicht mehr geklärt werden können. Es bleibt zu hoffen, dass der letzte Renntag in Krefeld nicht nur mit besserem Wetter aufwartet, sondern auch mit besseren Ergebnissen des Leverkusener Achters. Unabhängig von Rennbahn und dem, hoffentlich nicht zu demoralisierendem vorletzten Platz, der aus Hamburg mitgenommen wurde.


von: Jan-Willem Heim



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4. Renntag Hamburg

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