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| 24.11.2011 | Basel Head | Mülheim Achter | zurück |
Mülheimer Achter erkämpft sich Rang im Mittelfeld
10 000 Zuschauer entlang der Strecke in Basel freuten sich über hochstehenden Rudersport beim 2. BaselHead mit 55 Achtern auf dem Rhein. Am schnellsten und damit auch Tagessieger wurde der Achter der französischen Nationalmannschaft, dicht gefolgt vom Schweizer Nationalteam. Der Mülheimer Achter fuhr auf den 14. Rang.
Basel und sein Rhein zeigten zum Rennen ihr Sonntagsgesicht. Stahlblauer Himmel, frühlingshafte Temperaturen und der Rhein mit extrem niedrigem Pegelstand stachelten die Teilnehmer an der BaselHead-Trophy richtiggehend zu Höchstleistungen an. So gesehen war der neue Streckenrekord von 19:16,68 Minuten keine wirkliche Überraschung. Diese schnellste Zeit und damit auch den Tagessieg erruderte sich der französische Achter. Die Franzosen besiegten das extra für diesen Basler Ruderanlass zusammengestellte Boot des Schweizerischen Ruderverbandes mit 1,65 Sekunden. Mehr als zufrieden war auch Co-Präsident Martin Steiger, der im Zielgelände auch den Basler Sportminister Christoph Eymann begrüssen durfte, mit dem Grossanlass: „Ich bin völlig überwältigt. Es hat einfach alles geklappt. Herrliche Bedingungen, unfallfreie und spannende Rennen mit viel Publikum.“
Der Mülheimer Achter startete als 4. Boot in das Rennen, nur wenige Sekunden dahinter folgten die beiden Erstplatzierten, die Französische sowie die Schweizer Auswahl. Mit diesen beiden übermächtigen Gegnern für das Clubboot von der Ruhr ging es auf die Strecke. Nach gut 2 KM mussten die Mülheimer zunächst die Franzosen und dann die Schweizer passieren lassen. Sowohl die Franzosen als auch die Schweizer in ihrer direkten Olympia-Vorbereitung waren deutlich schneller. Vorentschieden wurde das Verfolgungsrennen über 6,4 km bei der Wende beim Birsfelder Wehr. Trotz vieler Positionskämpfe kam es zwischen den insgesamt 55 teilnehmenden Booten zu keiner ernsthaften Kollision. Ärgerlich für das Mülheimer Boot war, dass genau am Wendepunkt auch der Achter aus Ungarn zu ihnen aufgeschlossen hatte und am Wendepunkt direkt neben den Mülheimern lag trotz Überholverbot in diesem Bereich. Die Mülheimer zeigten jedoch Sportsgeist und ließen den Ungarn als dem schnelleren Boot die Innenseite an der Wende, auch wenn dies einige Sekunden und den ein oder anderen Platz weiter nach vorne gekostet hat. Steuermann Lennert Schmitz: „Plötzlich waren die Ungarn direkt neben uns in der Anfahrt zu der Wende. Es hätte keinen Sinn gemacht, die Ungarn zu schneiden und auf die eigene Vorfahrt zu pochen, um denen damit ihre Podiumschancen zu rauben.“
Im Ergebnis lässt sich festhalten, dass das Mülheimer Team nach ihrem Auftritt zwar hinter dem erhofften Platz in den Top 10 zurückblieb, aber nicht unzufrieden war. Trotz der deutlich schlechteren Platzierung als im Vorjahr (3.) sind die Ruderer nicht unzufrieden. Das Rennen war vielleicht nicht optimal, aber die Mannschaft hat gekämpft und liegt mit den anderen Vereinsbooten auf einer Höhe. So ist der Rhein-Ruhr-Achter aus Duisburg/ Oberhausen ( 2. Ruder-Bundesliga) direkt hinter den Mülheimern ins Ziel gekommen und auch der Baden-Achter (direkter Ligakonkurrent der Mülheimer) war nicht weit vor den Mülheimern. Das Team von der Ruhr startete in der Besetzung Jonas Weimann, Christian Reckzeh, Andre Warm, Jakob Schleu, Philipp Nörtershäuser, Martin Tschäge, Matthias Borghorst, Mathias Schneider und Lennert Schmitz. Für Philipp Nörtershäuser war es ein Comeback im Rudersport nach 8 Jahren Abstinenz. Der Junioren-Weltmeister von 2001 ruderte zuletzt 2003 in einem Wettkampf, hat in der Zwischenzeit aber mehrere Triathlons und Laufwettbewerbe erfolgreich absolviert und ist körperlich weiterhin in Topform, so dass er eine echte Bereicherung für das Boot war.
Basel und sein Rhein zeigten zum Rennen ihr Sonntagsgesicht. Stahlblauer Himmel, frühlingshafte Temperaturen und der Rhein mit extrem niedrigem Pegelstand stachelten die Teilnehmer an der BaselHead-Trophy richtiggehend zu Höchstleistungen an. So gesehen war der neue Streckenrekord von 19:16,68 Minuten keine wirkliche Überraschung. Diese schnellste Zeit und damit auch den Tagessieg erruderte sich der französische Achter. Die Franzosen besiegten das extra für diesen Basler Ruderanlass zusammengestellte Boot des Schweizerischen Ruderverbandes mit 1,65 Sekunden. Mehr als zufrieden war auch Co-Präsident Martin Steiger, der im Zielgelände auch den Basler Sportminister Christoph Eymann begrüssen durfte, mit dem Grossanlass: „Ich bin völlig überwältigt. Es hat einfach alles geklappt. Herrliche Bedingungen, unfallfreie und spannende Rennen mit viel Publikum.“
Der Mülheimer Achter startete als 4. Boot in das Rennen, nur wenige Sekunden dahinter folgten die beiden Erstplatzierten, die Französische sowie die Schweizer Auswahl. Mit diesen beiden übermächtigen Gegnern für das Clubboot von der Ruhr ging es auf die Strecke. Nach gut 2 KM mussten die Mülheimer zunächst die Franzosen und dann die Schweizer passieren lassen. Sowohl die Franzosen als auch die Schweizer in ihrer direkten Olympia-Vorbereitung waren deutlich schneller. Vorentschieden wurde das Verfolgungsrennen über 6,4 km bei der Wende beim Birsfelder Wehr. Trotz vieler Positionskämpfe kam es zwischen den insgesamt 55 teilnehmenden Booten zu keiner ernsthaften Kollision. Ärgerlich für das Mülheimer Boot war, dass genau am Wendepunkt auch der Achter aus Ungarn zu ihnen aufgeschlossen hatte und am Wendepunkt direkt neben den Mülheimern lag trotz Überholverbot in diesem Bereich. Die Mülheimer zeigten jedoch Sportsgeist und ließen den Ungarn als dem schnelleren Boot die Innenseite an der Wende, auch wenn dies einige Sekunden und den ein oder anderen Platz weiter nach vorne gekostet hat. Steuermann Lennert Schmitz: „Plötzlich waren die Ungarn direkt neben uns in der Anfahrt zu der Wende. Es hätte keinen Sinn gemacht, die Ungarn zu schneiden und auf die eigene Vorfahrt zu pochen, um denen damit ihre Podiumschancen zu rauben.“
Im Ergebnis lässt sich festhalten, dass das Mülheimer Team nach ihrem Auftritt zwar hinter dem erhofften Platz in den Top 10 zurückblieb, aber nicht unzufrieden war. Trotz der deutlich schlechteren Platzierung als im Vorjahr (3.) sind die Ruderer nicht unzufrieden. Das Rennen war vielleicht nicht optimal, aber die Mannschaft hat gekämpft und liegt mit den anderen Vereinsbooten auf einer Höhe. So ist der Rhein-Ruhr-Achter aus Duisburg/ Oberhausen ( 2. Ruder-Bundesliga) direkt hinter den Mülheimern ins Ziel gekommen und auch der Baden-Achter (direkter Ligakonkurrent der Mülheimer) war nicht weit vor den Mülheimern. Das Team von der Ruhr startete in der Besetzung Jonas Weimann, Christian Reckzeh, Andre Warm, Jakob Schleu, Philipp Nörtershäuser, Martin Tschäge, Matthias Borghorst, Mathias Schneider und Lennert Schmitz. Für Philipp Nörtershäuser war es ein Comeback im Rudersport nach 8 Jahren Abstinenz. Der Junioren-Weltmeister von 2001 ruderte zuletzt 2003 in einem Wettkampf, hat in der Zwischenzeit aber mehrere Triathlons und Laufwettbewerbe erfolgreich absolviert und ist körperlich weiterhin in Topform, so dass er eine echte Bereicherung für das Boot war.
| von: Martin Tschäge |
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Sprintteam Mülheim

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