23.11.2011 | Basel Head |Rhein-Rhur-Achterzurück

Rhein-Ruhr Achter mit überzeugender Vorstellung in Basel

Zum Auftakt der Wintersaison ist der Rhein-Ruhr Achter beim Basel-Head Langstreckenrennen in der Schweiz gestartet. In dem mit internationalen Spitzensportlern besetzten Teilnehmerfeld sicherte sich die Mannschaft den 15. Platz und konnte auch etablierten Teams aus der 1. Ruderbundesliga Paroli bieten.

„Das Ergebnis ist noch steigerungsfähig, aber insgesamt sind wir sehr zufrieden“,  bilanziert der Schlagmann des Rhein-Ruhr Achters, Christoph Schregel, nach dem Rennen. Seine Mannschaft hat soeben beim Basel Head Langstreckenrennen einen guten 15. Platz belegt. Doch nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Erkenntnis, dass man bei der Langstreckenregatta in der Schweiz mit den Teams aus der 1. Ruderbundesliga mithalten konnte, stimmt die Mannschaft zuversichtlich. Die kürzlich beschlossene Neuorientierung bei der Trainingsstrategie trägt erste Früchte.

Beim Rennen in Basel zeigte die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet eine starke kämpferische Leistung. In der ersten Rennhälfte wurde sie früh von einem französischen Boot aus Nancy unter Druck gesetzt. Jedoch konnte das Team sich bis zur Wende bei 3200 Metern gegen diese Angriffe wehren. Erst nach einigen technischen Ungenauigkeiten beim Wendemanöver musste es die Franzosen ziehen lassen.

Hiervon unbeeindruckt fand die Mannschaft auf der zweiten Streckenhälfte schnell in ihren Schlagrhythmus zurück und konnte bis ins Ziel den Anschluss an das französische Boot halten. „Wir haben bei der Wende und auf der zweiten Streckenhälfte Zeit liegen gelassen, insofern haben wir sicherlich noch Luft nach oben. Dennoch haben wir bei unserem ersten Start auf dieser schwierigen Strecke eine gute Leistung gezeigt“, konstatiert Mittelschiff-Mann Björn Schinke.

Das Team des Rhein-Ruhr Achters wird das Training in den kommenden Wochen fortsetzen und hierbei einen besonderen Schwerpunkt auf Kraft und Physis der Athleten legen. Langfristiges Ziel der Mannschaft bleibt es, sich in der oberen Tabellenhälfte der 2. Bundesliga zu etablieren und darauf aufbauend in den kommenden Jahren den Aufstieg in die 1. Liga zu schaffen. Trotz der aufsteigenden Formkurve der letzten Wochen hat der Rhein-Ruhr Achter bis zum Erreichen dieses Ziels noch einiges an Arbeit vor sich, das weiß auch Co-Schlagmann Max-Lucas Reidick: „In Basel haben wir gezeigt, dass wir uns technisch auf einem guten Weg befinden. Für die Sprintstrecke in der Bundesliga brauchen wir aber mehr Substanz, daran müssen wir jetzt konzentriert über den Winter arbeiten“.



von: Martin Jacobs



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Rhein Rhur-Achter

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