05.09.2011 | RV Weser Hameln | Nachbericht Krefeldzurück

Trotz Silberfahrt! Aufstiegstraum platzt im A-Finale

Am Samstag starteten in der Krefelder „Niederrhein-Arena“ beim 5. und letzten Lauf der diesjährigen flyeralarm Ruder-Bundesliga Saison die 50 besten Clubachter aus Deutschland.
Unter ihnen auch der Achter des RV „Weser“ Hameln, für den es im Kampf um den Aufstieg in die 1. Ruder-Bundesliga nun um alles oder nichts ging. Vor dem letzten Auftritt in Krefeld hatte der Achter des RV „Weser“ jeweils 3 Punkte Rückstand auf die Konkurrenz aus Pirna und Rüdersdorf, die in der Tabelle Platz 2. und 3. innehatten. Die Weichen für einen spannenden Aufstiegskampf waren in jedem Fall gestellt, denn die Hamelner-Crew konnte genau wie bei der Silberfahrt in Hannover in Top-Besetzung an den Start gehen.

Technisch als auch taktisch perfekt eingestellt fuhr der Achter des RV „Weser“ im Zeitfahren zu Platz 4 und dass obwohl die Crew um Schlagmann Till Garbe ganz bewusst die Kräfte geschont hatte. Im Achtel als auch im Viertelfinale sollte die bewusste Krafteinteilung aus dem Zeitfahren schließlich belohnt werden. Mit dem Sieg im Achtelfinale gegen Berlin und dem Viertelfinalsieg gegen Lübeck machte der Hamelner Bundesliga-Achter den Einzug in die Top-4 Halbfinals perfekt. Der Traum vom Aufstieg in die 1. Ruder-Bundesliga lebte stärker denn je, denn zu diesem Zeitpunkt stand schon fest, dass für den Aufstiegskonkurrenten aus Pirna nur noch Platz 5 möglich war. Im Top-4 Halbfinale wartete nun das überraschend starke Bundesligateam aus Lübeck. Mit Präzision und einem Bärenstarken Auftritt setzte sich der Achter des RV „Weser“ am Ende souverän gegen die Konkurrenz aus Lübeck durch und konnte so den A-Finaleinzug perfekt machen. Das fast unmögliche schien nun möglich. Mit einem Sieg im A-Finale gegen den schon feststehenden Bundesliga-Aufsteiger aus Berlin würde den Traum vom Bundesliga-Aufstieg wahr werden lassen. Das Team um Schlagmann Till Garbe warf noch einmal alles in die Waagschale. Technisch als auch taktisch zeigte der Hamelner Bundesliga-Achter eines ihrer besten Rennen, doch am Ende setzte sich der Hauptstadt-Achter aus Berlin mit gerade einmal 0,18 Sekunden denkbar knapp durch. Der Traum vom Aufstieg in die 1. Ruder-Bundesliga zerplatze somit in der aller letzter Sekunde. Trotz der Enttäuschung auch in diesem Jahr den Aufstieg nur um Millimeter verpasst zu haben, zeigte der Achter des RV „Weser“ mit Platz 2 und dem Gewinn der Silbermedaille, dass dieses Team im nächsten Jahr alles daran setzten wird um den Traum vom Rudern in der 1. Ruder-Bundesliga für den Verein, die Stadt und die Region wahr werden zu lassen.

Jan Jedamski



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