Time-Trial als QualifikationsrundeJeder Renntag besteht aus einer Vorrunde und einer Endrunde. In einer Zeitfahr-Qualifikation über die Renndistanz, dem sogenannten Time Trial, sprinten die Achter um die schnellste Zeit. Die Platzierung im Time-Trial ist ausschlaggebend für die Startposition in der anschließenden Endrunde.
Der Sieger des Time-Trials startet im Achtelfinale gegen das schwächste Team des Zeitfahrens und hat somit die formal günstigste Ausgangsposition in den folgenden Achtelfinals. Die weiteren Boote werden ebenfalls in gespiegelter Reihenfolge der Time-Trial-Platzierungen in die Achtelfinalläufe zusammengesetzt.
Endrunde im K.O.-SystemMit dem Achtelfinale beginnt die Endrunde. Nur der Sieger eines jeweiligen Endrundenlaufes wahrt die Chance weiter um den Tagessieg mitzufahren. Im Viertelfinale treffen die Sieger der Achtelfinals nach einem vorher festgelegten Setzmodus zusammen. Die unterlegenen Boote des Achtelfinals gehen im weiteren Regattaverlauf in den Viertelfinals weiter gegeneinander an den Start, fahren jedoch nur noch um die Tagesplatzierungen 9-16 mit. Im "oberen" als auch "unteren" Teil des Feldes setzt sich das System "Sieger-gegen-Sieger"- bzw. "Verlierer-gegen-Verlierer" über die Viertel- und Halbfinals fort, bis es im großen Finale um den Sieg des Renntages geht. Vorgezogen finden weitere Platzierungsfinals statt, in denen wiederum in Head-to-Head-Rennen die Tagesplatzierungen für die Punktvergabe ausgesprintet werden.