Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte?
Für ihre starken und druckvollen Ruderschläge ist der Alsterachter bekannt. Der zweifache Deutsche Liga Champion ist in der Frauenkonkurrenz gefürchtet.
Zweimal in der Geschichte der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) haben es die selbstbewussten Frauen von der Alster schon geschafft und den Gesamtsieg der Bundesliga-Serie eingefahren. Das Triple wünschen sie sich, doch es ist ein sehr hochgestecktes und hartes Ziel und die Ruderinnen aus Hamburg bleiben realistisch und üben hanseatische Zurückhaltung: „Natürlich wollen wir schnell fahren, möglichst auch am schnellsten von allen Frauen-Achtern – aber das wird in dieser Saison mehr als schwer“, so berichtet Pressesprecherin Juliane Möcklinghoff.
Es wird in diesem Jahr noch enger.
Wie schwer es werden könnte hatte sich ja bereits in der vergangenen Saison angekündigt. Bis zum letzten Renntag, bis zum letzten Rennen blieb offen, ob die Hanseatinnen ihren Titel verteidigen könnten. Das Finale in Münster war dann zwar eine klare Sache, da sie die Konkurrenz dominierten, doch die Spitze in der Frauen-Bundesliga ist zusammen gerückt. „Schon 2010 haben wir zu spüren bekommen, dass mindestens drei oder vier Boote vorne mitfahren können. Das wird in diesem Jahr wohl noch enger. Und wir sind die Gejagten“, rechnet Mannschaftskapitän Sina Ingber mit vielen spannenden Rennen.
Erschwerend kommt für den Alsterachter hinzu, dass viele Kilometer auf dem Wasser und damit im Achter fehlen. Die Alster war bis in den März zugefroren, ein Rudertraining war somit nicht möglich. Ein weiterer bisheriger Vorteil der Hamburgerinnen ist ebenfalls nicht mehr da: „Bisher haben wir auch davon profitiert, dass fast alle in einer Stadt wohnen. Inzwischen sind aber viele aus beruflichen Gründen kurz- oder langfristig weggezogen oder verreist, so dass wir zeitweise noch nicht mal mehr acht Ruderinnen waren“, erklärt Pressesprecherin Juliane Möcklinghoff. Dennoch ist das Team guter Dinge für die neue Saison – die nordischen Athletinnen haben zwei Jahre lang die Frauen-Liga angeführt, nun müssen die Gegnerinnen erst einmal am sprintstarken Alster-Achter vorbei rudern und das dürfte eine sehr anspruchsvolle Aufgabe für die Konkurrenz sein.
Neue Trainingsmethoden im Winter.
Hinzu kommt, dass Erfolgstrainer Michael Spoerke die Aufgabe übernommen hat aus dem Alsterachter eine harmonierende Rudergemeinschaft zu bilden. Er ist bekannt für sein gutes Gespür, ob und wann ein Boot läuft oder nicht. Vor allem weiß er, was zu tun ist, wenn ein Frauenboot nicht läuft - und darauf setzen auch die Damen aus Hamburg. Denn Spoercke hat beispielsweise im Winter neue Trainingsmethoden eingeführt: „Wir haben sehr viel mit Schlingen gearbeitet – also unsere Haltemuskulatur trainiert. Mal sehen, wie wir das in Stabilität im Boot umsetzen können“, so Sina Ingber. Sie und ihr Team freuen sich auf jeden Fall auf die kommende Saison und auf spannende Rennen, dort werden sie es der Damen-Konkurrenz so schwer wie möglich machen.
| Persönliche Daten: |
|---|
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| Name: | Defne Akca |
| Funktion: | Athlet/-in
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| Geb: | 12.03.1976 |
| Größe: | 169 cm |
| Gewicht: | 68 kg |
| Beruf: | Juristin
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| Seite: | Steuerbord |
| Ergometer Bestzeit: | 01:14:0 (350m) |
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