Die Spätstarterinnen von Leine und Ihme waren nach Vorspiel in London heiß auf einen Startplatz
16 junge Frauen vom Deutschen Ruder-Club Hannover (DRC) bereiten sich auf das Abenteuer Bundesliga vor und wollen ihren männlichen Kollegen dabei in nichts nachstehen. „Jetzt starten auch wir durch“ – so das Motto der Blau-Roten aus der niedersächsischen Landeshauptstadt.
Ruderinnen und Vereinsführung haben sich für dieses Projekt bereits im Herbst 2010 zusammengesetzt und sich zum Ziel gesetzt, langfristig zwei schlagkräftige Frauenachter aufzubauen. Die Motivation hätte bei den Frauen unterschiedlicher nicht sein können.
Die einen konnten in ihrer Ruderkarriere bereits Medaillen bei internationalen Titelkämpfen erringen, während andere Frauen das aktive Hochleistungssportleben als Leichtgewichte verbrachten und dort bei nationalen Meisterschaften um Titel und Medaillen kämpften.
Wieder andere wussten vor zwei Jahren noch nicht einmal was ein Achter ist. Trotz dieser unterschiedlichen Voraussetzungen waren sich alle im Team schnell einig, welche Richtung eingeschlagen werden solle. „Wir wollen schnell rudern und am meisten Spaß macht das im Achter“, so Teamcaptain Sabine Jäger.
Nach dem Head in London: „Das kann es nicht gewesen sein – der ganze Trainingsaufwand für eine einzige Regatta – da geht mehr.“
Für die Grundlagenausbildung trainierte das Team um Trainerin Katja Schindler im Herbst und Winter auf das Langstreckenrennen „Head of the River Race“ in der englischen Metropole London hin. „Hierzu haben wir viel im Kraftraum, bei Aerobic-Einheiten und auf dem Ruder-Ergometer trainiert. Natürlich bieten Ihme und Maschsee ideale Bedingungen, um darüber hinaus Grundlagenausdauer beim Joggen auszubilden“, so Trainerin und Ruderin Katja Schindler.
Aufgeteilt in zwei Teams ging die Mannschaft in London mit zwei Achtern an den Start und schloss den ersten Wettkampftest mit zufriedenstellenden Ergebnissen ab. „Wir sagten uns - das kann es nicht gewesen sein – der ganze Trainingsaufwand für eine einzige Regatta – da geht mehr.“ Und schon war die Idee der Teilnahme an der Bundesliga geboren“, so die Marketingbeauftragte Monika Jäger.
„DRC-Fans haben auf den RBL-Events nun noch mehr Grund zu feiern.“
Wenngleich der Meldeschluss bereits in der Vergangenheit lag, versuchten die Frauen noch einen Startplatz bei der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) zu bekommen. Mit Erfolg – die beiden Initiatoren Nils Budde und Arne Simann gaben den Mädels die Chance, sich als 16. Boot in der Frauen-Bundesliga zu beweisen.
Trotz dieses „Spätstarts“ war die Vorfreude auf die Saison umso groß. „Die Männer des DRCs sind bereits seit Gründung der Bundesliga 2009 dabei und seitdem auch erstklassig. Das ist eine super Motivation für uns Frauen. Auch die DRC-Fans haben auf den RBL-Events nun noch mehr Grund zu feiern“, erzählt Fanbeauftragte Navina Schilling.
Besonders groß ist hierbei natürlich die Vorfreude auf das Heimspiel in Hannover. Dort können sie unter den Augen von Freunden, Bekannten, Ruderinteressierten und Fans zeigen wie viel Spaß das Achterrudern macht. „Für uns ist es in der Saison 2011 besonders wichtig, erst einmal Liga-Luft zu schnuppern“, so Katja Schindler.
Wer mehr über das Team Hannover Frauenachter erfahren möchte, findet aktuelle Nachrichten auf der Clubseite des DRC unter www.drc1884.de. „Bei Pressefragen haben wir unsere Kooperationspartner vom Hannoverschen RC an das Ruder gelassen und mit Jana Friedrichs eine Top Besetzung gefunden“, so Teamleiterin Sabine Jäger.
| Persönliche Daten: |
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| Name: | Elena Deutschkämer |
| Funktion: | Athlet/-in
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| Geb: | 02.10.1986 |
| Größe: | 165 cm |
| Gewicht: | 54 kg |
| Beruf: | Masterstudium angewandte Informatik
|
| Seite: | Steuerbord |
| Ergometer Bestzeit: | 01:15:00 (350m) |
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