Trainingsmethodisch bleibt im dritten Jahr der Liga weiter Raum für Experimente.Mit kompakten Mannschaftsleistungen und Auftritten wird es zwar für die Etablierten Teams aus Minden, Düsseldorf, Rauxel und Marburg nicht einfach in die vorderen Regionen der Tabelle vorzurücken – unmöglich aber wohl kaum. Trainingsmethodisch bleibt im dritten Jahr der Liga weiter Raum für Experimente und vielleicht gelingt es einer dieser Routiniers, für einen Paukenschlag zu sorgen.
Was aber machen die Neueinsteiger? Die Mannschaft aus Dresden weist gleich mehrere international erfahrende Frauen auf. Die ehemalige Olympiateilnehmerin Kerstin Naumann ist nur eine von ihnen. Diese Mannschaft kann neben Heidelberg die Überraschung der Liga werden. Inwieweit es den Heidelberginnen gelingt, den Spagat zwischen Bundesliga-Sprint und Mitteldistanz bei Hochschulmeisterschaften zu meistern, bleibt das große Fragezeichen. Es ist Ihnen jedoch zutrauen, dass sie für die eine oder andere Überraschung in der Liga sorgen.
Auch die Damen aus Dortmund zählen zu den jungen Wilden in der Liga. Haben Sie es ihrem Männerachter gleich getan und wollen nun zeigen, was der Riemenstützpunkt im Westen zu bieten hat.
Die Frauen aus Osnabrück und Bramsche, die nach langjähriger Konkurrenz ihre Kräfte bündeln und 2011 gemeinsam in den Achter steigen, werden wohl vor allem versuchen, Sprinterfahrung zu sammeln.Spät gestartet, aber dennoch voller Tatendrang mischen die Frauen-Achter aus Hannover und Offenbach die Liga auf. Besonders gespannt blicken die Frauen aus der niedersächsischen Landeshauptstadt natürlich auf ihr Heimatspektakel auf dem heimischen Maschsee. Dieser scheint für Heimteams immer ganz besondere Kräfte freizusetzen.