Der Frauenachter des RV Rauxel freut sich auf seine dritte Saison
Wie schon in den vergangenen Jahren wird für die RVR-Mädels auch 2012 der Spaß am Wettkampf im Mittelpunkt stehen, aber vor allem ihr sportliches Ziel einer Platzierung in der oberen Tabellenhälfte an allen Renntagen steht im Vordergrund. „2011 konnten wir unsere Zielsetzung umsetzen, wir haben uns von Renntag zu Renntag gesteigert und sind in Krefeld auf’s Treppchen gestiegen, am Ende hatten wir Platz sechs sicher“, fasst die Mannschaft zusammen. „Diese Saisonleistung wollen wir in diesem Jahr natürlich optimieren und wenn alles passt wieder einen Podestplatz herausfahren“, so Trainer Alexander Lücke.
Dafür hat das Team wieder fleißig trainiert: der Hantelplan wurde auf eine Verbesserung der Ausdauer und Kraft ausgerichtet, das Kickboxtraining sorgte für die nötige Härte und beim Spinning wurde die Truppe von Janine Stoppert über zahlreiche „Berge“ getriezt. Der kalte Winter hatte diesmal auch dem Rauxeler-Trainingsgewässer, dem Rhein-Herne-Kanal, zugesetzt. „Wir konnten nicht so häufig mit dem Boot raus, wie angedacht“, so Teamsprecherin Katrin Specka. „Aber so ging’s ja fast allen Teams. Mit der Sommerzeit können wir dann auch endlich unter der Woche gemeinsam Kilometer ziehen.“ Hier wird der Trainer vor allem an der Wassertechnik und der Schlagfrequenz der Frauen bei hoher Belastung feilen.
Gemeinsam schwarz-weiß-grün
Gemeinsam ist ein ganz wichtiges Stichwort für das Team in schwarz-weiß-grün. „Wir sind ein bunt gemischter Haufen“, so Team-Captain Magdalena Jakschik, „aber grade das macht uns aus und auch Spaß.“ Einige Mädels hatten vor der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) kaum oder gar keine Regattaerfahrung, andere haben erst vor wenigen Jahren das Rudern erlernt oder sind nach langer Pause wieder in den Rudersport zurückgekehrt. Doch die Mädels packen alles gemeinsam an, so eröffneten sie ihre Regattasaison 2012 mit dem ‘Head of the River Amstel’ in Amsterdam. Die Langstrecke von 8km lag den Mädels zwar nicht so gut, dafür brachte der Ausflug aber gute Stimmung. „Ostern geht’s dann direkt weiter – ein intensives Trainingscamp wird uns wieder ordentlich Schub geben“, so Specka.
Denn drei lange Jahreszeiten liegen zwischen dem Finale der vergangenen Saison in Krefeld und dem Start der RBL 2012. Man quält sich durch den ganzen Herbst, durch noch längere Wintermonate, um im Frühling endlich wieder häufiger auf’s Wasser zu können und um sich langsam an die Sprintdistanz heranzutasten. „Das bedeutet u.a. Wiederholungen der Startsequenz und das ohne Ende, aber dafür liegen wir dann irgendwann tatsächlich am Start, warten auf grün und fliegen hoffentlich nur so raus“, freut sich Julia Starystach aus dem Mittelschiff.
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| Geb: | 01.01.1970 |
| Seite: | Backbord |
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