Der Kampf um den Erstliga-StatusDas Team Bremen und der Dresdner RC konnten sich als Aufsteiger mit Platz 12. und 13. Im vergangenen Jahr gerade so in der 1. Liga halten, sodass auch für diese Mannschaft gilt, von Beginn an hellwach zu sein und sich möglichst zu Beginn der Saison ein kleines Punktpolster anzulegen. Denn ob die Hinzunahme von WM-Ruderern zum Ende der Saison den erwünschten Schub auf der Kurzstrecke mit sich bringt ist nicht garantiert.
Mannschaften, die seit Beginn der Liga-Geschichte unter den besten 16 Mannschaften mitmischen, müssen vom ersten Renntag alles geben, um im Kampf um den Erstliga-Status nicht unterzugehen. Hierzu zählen allen voran der RV Rauxel, das Team Oberschwaben-Bodensee-Achter und der DRC Hannover.
Das Maß aller Dinge bleibt der Crefelder Ruder-Club. Trainer Christoph Lüke versteht es wie kaum ein anderer in der Liga, sein Team trotz eines übersichtlichen Kaders sowohl auf der Kurz- als auch auf der Mitteldistanz immer wieder auf den Punkt fit zu machen. Die Mannschaft weist zwar Charaktere auf, die unterschiedlicher kaum sein könnten, überzeugt aber indessen mit einer mannschaftlichen Geschlossenheit, die im Hochleistungssport ihres gleichen sucht. Aber Vorsicht: der Vorsprung schmilzt. Zehrte der Crefelder Ruder-Club bislang noch von einem Entwicklungsvorsprung der vielen erfolgreichen Vorjahre, so könnte eben genau dieser Vorsprung im dritten Jahr aufgebraucht sein. Die Verfolger vom Hamburger und Germania RC gehen zwar durch prominente Ausfälle etwas geschwächt an den Start, bewiesen jedoch mit drei Saisonsiegen, dass mit ihnen immer zu rechnen ist.