Frankfurter RG Germania geht mit neuer Stärke in Bundesligasaison
Mit einem Durchschnittsalter von 24 Jahren ist das Germania-Team eines der Jüngsten in der Bundesliga – mangelnde Erfahrung wird aber mit leidenschaftlichem Engagement wettgemacht.
Sie haben nicht nur an Land geschwitzt, sondern und auch beim Rudern auf dem Wasser, im Boot, auf dem Ruderergometer, beim Laufen und im Kraftraum – und es hat sich gelohnt. „Wir sind fitter als im letzten Jahr, physisch stärker. Wir haben einfach ein bisschen mehr Power“, beschreibt Teamchef Rüdiger Lösel die neue Stärke der RBL-Mannschaft der Frankfurter Rudergesellschaft Germania 1869 e.V.
Bei einem internen Ergometer-Test über 350 Meter im März verbesserten fast alle Teammitglieder ihre Zeiten aus dem vergangenen Jahr deutlich und setzen somit ein beachtliches Ausrufezeichen. Im Kern ist die Frankfurter Mannschaft die Gleiche wie in der RBL Saison 2010 geblieben, dort beendeten die Männer die Saison auf dem siebten Tabellenplatz der 1. Bundesliga. Das eingespielte Schlagduo Manuel Beyer und Max Gottwald, nach wie vor die Jüngsten im Boot, gibt weiter den Takt an. Im Maschinenraum rühren wahlweise Frederik Brohmann, Steffen Held, Rüdiger Lösel, Tim McDonald, Daniel Ohl de Mello, Ivan Saric oder Christoph von Kessler. Für Stabilität im Bug sorgen Alterskapitän Jürgen Blatzheim, Moritz Carlowitz, Lukas Linden oder Moritz Reinke, an den Steuerleinen sitzt weiter die erfahrene Carolina Crespo Ellerkamp, als Vertretung Anna Vogel. Mit Sebastian Wiche, Thomas Redhaber und Lukas Diederich sind drei Neuzugänge zu verzeichnen.
„Jeder weiß, wo er sitzt, es muss nicht mehr so viel diskutiert werden“, Teamchef Rüdiger Lösel.
Die Treue der Mannschaftsmitglieder ist erfreulich und erleichtert das Training: „Wir fangen einfach nicht mehr bei Null an. Die Philosophie ist klar, jeder weiß, wo er sitzt, es muss nicht mehr so viel diskutiert werden“, erläutert Rüdiger Lösel. Mit einem Durchschnittsalter von 24 Jahren ist das Germania-Team eines der Jüngsten in der RBL – mangelnde Erfahrung wird aber mit leidenschaftlichem Engagement wettgemacht. An jedem Wochenende trainiert der 16-köpfige Kader im Achter und Vierer, unter der Woche ist Individual-Training angesagt. In einem einwöchigen Trainingslager in Leipzig wurden Technik, Schnellkraft und die Zusammenarbeit bei hohen Schlagzahlen geschult.
Ein Traum wäre es, die Überraschung vom vergangenen Jahr zu wiederholen und bei einem der fünf Wettkämpfe auf einem Treppchenplatz zu landen.
Auch der Spaß außerhalb des Ruderboots kommt nicht zu kurz: Im März gaben die Teammitglieder auf der Kartbahn kräftig Gas. Das mannschaftsinterne Rennen in den 6,5 PS starken Go-Karts, in denen es für großgewachsene Ruderer schon etwas eng werden kann, entschied Trainer Johannes Karg für sich. Der 28-jährige Sportwissenschaftler und diplomierte Trainer ist ganz angetan vom Germania-RBL-Team 2011. „Die Jungs sind hochmotiviert und sehr ehrgeizig. Manchmal muss man sie eher bremsen. Das Ziel für die Saison 2011 ist jedenfalls klar: „Wir wollen besser sein als im letzten Jahr. Das Minimum ist es, den Tabellenplatz zu halten“, so gibt der Coach die Richtung vor. Ein Traum wäre es, die Überraschung vom vergangenen Jahr zu wiederholen und bei einem der fünf Wettkämpfe auf einem Treppchenplatz zu landen. „Der dritte Platz auf unserer Heimstrecke in Frankfurt war das absolute Highlight der Saison 2010“, erinnert sich Teamchef Rüdiger Lösel. „Dieses Gefühl nochmal zu erleben wäre schon klasse – dafür geben wir Vollgas.“
| Persönliche Daten: |
|---|
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| Name: | Manuel Beyer |
| Funktion: | Athlet/-in
|
| Geb: | 23.04.1991 |
| Größe: | 192 cm |
| Gewicht: | 97 kg |
| Beruf: | Auszubildender |
| Seite: | Backbord |
| Bisherige Vereine: | Limburger Club für Wassersport |
| Ergometer Bestzeit: | 54 Sek. (350m) |
| Erfolge: | 2006: 1. Platz U17 DJM 8+; 2007: 1. Platz U17 DJM 4- |
Highlights 2009Impressionen Frankfurter RG 'Germania' aus der Saison 2009.
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