Die Mannschaft vom Deutschen Ruder-Club Hannover (DRC) will nicht nur ihr Vorjahresergebnis bestätigen, sondern ihren Blick auf die obere Tabellenhälfte richten und beim Heimspiel ganz vorne ankommen.
Da die Mannschaft um Trainer Uwe März im Verlauf der beiden Vorjahre zu einer festen Größe in der 1. Bundesliga gereift ist, werden die Ziele nun neu formuliert. Nachdem das Achterrudern im DRC in den letzten Jahren wieder stark in Mode kam, ist es mittlerweile bereits im Juniorenbereich fast ein Muss, das Riemenrudern zu erlernen. Der gesamte Verein wurde durch die RBL mit dem „Achtervirus infiziert“ und so ist der DRC beim Head of the River Race (HORR) auf der traditionellen Langstreckenregatta in der englischen Metropole London mittlerweile sogar mit zwei Frauen- und zwei Männer-Achtern vertreten.
Den Kader gezielt mit Nachwuchsgrößen aus den eigenen Reihen verstärkt.
Leider sind zum Saisonwechsel vier Stammgrößen aus dem DRC-Kader ausgeschieden, wobei die Teamleitung aber schnell reagierte und den Kader mit Nachwuchskräften aus den eigenen Reihen auffüllte. Auch auf dem Transfermarkt war der Achter aus der niedersächsischen Landeshauptstadt erfolgreich unterwegs, sodass durch diese Personalveränderungen der Kader im Vergleich zu den Vorjahren nochmals verjüngt werden konnte. Insbesondere für die spannende Schlussphase der Saison 2011 wird das Team des DRC Hannover dann in gewohnter Weise durch nationale Kaderathleten verstärkt. Außerdem freut sich der Achter auch in dieser Saison auf die Unterstützung durch die DRC-Ruderasse wie Birger und Thorsten Schmidt sowie den einen oder anderen Joker.
Wegen der die frostigen Temperaturen zum Ende des letzten Jahres 2010 und dem wochenlangen Hochwasser Anfang 2011 holte sich das Team des DRC die nötige Fitness vor allem im Kraftraum und auf dem Ruderergometer. Als Vorbereitung auf die neue Saison starteten die Sportler zunächst beim Ergocup der Rudergemeinschaft Angaria und stellten ihr Leistungsvermögen vor dem heimischen Publikum beim DRC-Ergocup unter Beweis. Erste Rennkilometer auf dem Wasser sammelte eine kleine Delegation des DRC dann bereits Anfang März auf der Regatta in Brügge, bevor das Ziel der Teilnahme am HORR in London Anfang April ganz klar die Bestätigung der Leistung vom letzten Jahr war. Nach den Langstreckenregatten trainierten die Niedersachen wieder intensiv auf der Sprintdistanz. Hier galt es, jeden einzelnen Sprintschlag bestens einzustudieren.
Co-Trainer Dziuba soll der Mannschaft mit seiner Erfahrung wichtige Impulse geben.
Das Leistungs-Niveau in der 1. Bundesliga ist seit 2009 deutlich gestiegen. Im Gegensatz zu den beiden Vorjahren hat sich die Mannschaft fest vorgenommen, wichtige Punkte nicht auf den ersten Regatten liegen zu lassen, sondern von Anfang an um die Plätze im oberen Mittelfeld mitzurudern. Erstmals wird dem DRC-Achter neben dem Cheftrainer Uwe März mit Sebastian Dziuba ein Co-Trainer zur Seite stehen. Dziuba, in der Saison 2009 selbst aktiver Sportler der Mannschaft, will der Mannschaft mit seiner Erfahrung im Riemenbereich wichtige Impulse geben. Auch auf organisatorischer Ebene hat sich die Crew verändert: Neuer Teamleiter ist Patrick Doering, die Position des Pressesprechers übernimmt Benedikt König.
Besonders groß ist die Freude des Teams von Ihme und Leine beim Gedanken an das diesjährige Heimspiel am 6. August auf dem Maschsee in Hannover. Hier will die Mannschaft versuchen, ihren Heimvorteil zu nutzen und endlich das Treppchen zu erklimmen. Es ist sicherlich einer der Höhepunkte der RBL-Tournee, wenn zehntausende Besucher des Maschseefestes die Kaimauer des Nordufers säumen und für eine atemberaubende Atmosphäre sorgen.