Rhein-Ruhr Achter - Aufbruchstimmung im Ruhrgebiet
Mit einem vierten Platz in Münster und einer überzeugenden Vorstellung beim internationalen Langstreckenrennen in Basel konnte sich der Rhein-Ruhr Achter in der abgelaufenen Saison positiv in Szene setzen. Um in den kommenden Jahren konstant an der Spitze mitfahren zu können, hat sich das Team um Mannschaftskapitän Christoph Schregel neu formiert und seine Trainingsstrategie geändert.
Nachdem sich der Rhein- Ruhr Achter im Gründungsjahr der flyeralarm Ruder-Bundesliga 2009 noch einen Startplatz in der 1. Liga erruderte, folgte für das Team aus dem Ruhrgebiet mit dem Abstieg am Ende der Saison des Premierenjahres eine Zeit der Umgewöhnung. In den zwei Folgejahren kämpfte die Mannschaft in der 2. Liga um Positionen und Punkte. Hierbei konnte man zwar zwei Renntage als Viertplatzierter beenden, eine Etablierung an der Tabellenspitze der 2. Liga gelang bislang jedoch nicht.
„Das Team hat Potenzial“
„Die guten Ergebnisse der letzten zwei Jahre zeigen jedoch, dass unser Team Potenzial hat“, stellt Oliver Pasdag aus dem Mittelschiff fest. „Leider konnten wir dieses in der Vergangenheit nicht konstant genug abrufen.“ Um dies zu ändern, setzte sich die Mannschaft, die durch eine Kooperation der Rudervereine Duisburg und Oberhausen entstanden ist, nach der Saison 2011 zusammen, um die sportliche Situation zu analysieren und eine Lösung für die wechselhaften Ergebnisse der Vorjahres zu finden. Als Schwachpunkte wurden schnell der späte Trainingsbeginn und eine mangelnde Teilnahme an Wettbewerben außerhalb der flyeralarm Ruder-Bundesliga ausgemacht.
Zukünftig wird der Rhein- Ruhr Achter daher kontinuierlich ganzjährig trainieren und auch außerhalb der Ruder-Bundesliga an Wettkämpfen teilnehmen. Hiervon verspricht man sich nicht nur eine Verbesserung der Physis der Athleten, sondern hofft auch, durch die Teilnahme an Langstreckenrennen die Rudertechnik und die Tabellenposition des Teams innerhalb der 2. Liga verbessern zu können. Startschuss für die Umstellung der Trainings- und Wettkampfstrategie bildete im vergangenen Jahr das Basel- Head Langstreckenrennen. Bei dieser international besetzten Regatta konnte man sich auf einem guten 15. Gesamtrang platzieren und mit einem geringen Abstand zu etablierten Mannschaften aus der 1. Bundesliga ein kleines Ausrufezeichen setzen.
Auf dem richtigen Weg
Doch trotz der ermutigenden Ergebnisse bleibt man an den Teamstandorten in Duisburg und Oberhausen vorsichtig optimistisch. „Auf den tollen Auftritt in Basel folgte leider eine längere Phase von Krankheits- und Verletzungspech“, berichtet Pressesprecher Martin Jacobs. „Das hat uns sicherlich ein wenig zurückgeworfen. Dennoch halten wir an dem eingeschlagenen Weg fest“, setzt er fort. Um auf solche Situationen zukünftig flexibler reagieren zu können wurde der Kader nochmals aufgestockt. So konnten neben den zwei Neuverpflichtungen Sebastian Joraslafsky und Michele Burian auch weiterhin Björn Schinke und Jan Nikolai Trzeszkowski, die schon zur Mitte der vergangenen Saison zur Ruhrgebiets-Crew gestoßen sind, weiter an den Rhein-Ruhr Achter gebunden werden.
Von kleineren Rückschlägen möchte man sich an Rhein und Ruhr jedoch nicht entmutigen lassen und das wird auch von Schlagmann Markus Wallat bekräftigt: „Ein Neuaufbau benötigt Zeit. Wir möchten nicht von 0 auf 100 starten, sondern Schritt für Schritt gehen. Die gesamte Mannschaft ist mit Spaß und Motivation dabei, daher sind wir alle zuversichtlich, dass wir langfristig in der Lage sein werden, gute Ergebnisse einzufahren“. Und wie sieht es mit der Zielsetzung für die kommende Saison aus? „Ein Platz in der oberen Tabellenhälfte wäre sicherlich toll, aber zu einem Podium würden wir auch nicht nein sagen“, fügt er mit einem Augenzwinkern hinzu.
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| Name: | |
| Geb: | 01.01.1970 |
| Seite: | Backbord |
Highlights 2011Impressionen aus der Saison 2011
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