Die dritte Saison in der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) endete für den Hannoverschen Ruder-Club (HRC) zwar versöhnlich, jedoch nicht ganz befriedigend. Das unzureichgende Ergebnis vom Auftakt sorgte dafür, dass die Mannschaft am finalen Renntag nichts mehr an ihrer Platzierung ändern konnte. Ein fünfter Rang im Gesamtklassement bedeutete zwar den verpassten Aufstieg, macht jedoch große Hoffnung für dieses Jahr. Zwei Medaillen, davon eine „auswärts“, waren ebenso neu wie der Euroleague-Platz von Hannover 96.
Neuer Trainer sorgt für neuen Schwung
Der erste Schritt in eine erfolgreiche Saison wurde mit der Verpflichtung von Trainer Robin Aden begangen. Der Ex-Osnabrücker mit Sprinterfahrung und Coaching-Vergangenheit studiert in Hannover und diktiert sowohl den Ruderstil als auch das Training. Neuartiges Krafttraining organisiert und leitet Sportwissenschaftler Stephan Bischoff, sodass die sprintstarken Hannoveraner mit genug Schnellkraft und Beweglichkeit ausgestattet sind, um die 350 Meter in der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) zu meistern.
Nach hartem Wintertraining stand der obligatorische Besuch und Teilnahme beim Head of the River Race in London auf dem Programm. Studienbedingt fiel das Ergebnis dieses Langstreckenrennens etwas schlechter aus als im letzten Jahr, wobei der zweite Platz im stadtinternen Vergleich jedoch gehalten werden konnte. Ergocups sind nun genauso Vergangenheit wie ein zugefrorener Maschsee, denn nun geht’s ans sprinten.
Große Trauer herrscht im Team auf Grund des Verlusts der Heimregatta, auf der sie immer besonders auftrumpfen konnten. Dafür stehen neue Städte auf dem Programm: Rüdersdorf, Bitterfeld und Duisburg sind die Neuen, Münster und Hamburg die Bekannten. Das gerade Hamburg die Stadt des Finaltags ist, passt den Mannen des HRC gut in den Kram: „Dort haben wir bewiesen, dass wir es auch ohne Heimpublikum können“, so Teamleiter Nils Pfullmann. Ein zweiter Platz, nur von Abonnement-Sieger Berlin geschlagen, spricht da klare Worte.
Auf geht’s, neues Jahr, neues Glück.